Patientenaufklärung sollte nicht immer nur online erfolgen. Die Gewinnung und Bindung von Patienten mittels speziellen Patientenmagazinen kann sehr effektiv sein – für beide Seiten.

Bei der Gewinnung und Bindung von Patienten ist es sehr wichtig, diese über neueste zahnmedizinische Entwicklungen und Behandlungsweisen auf dem Laufenden zu halten. Nur ein gut informierter Patient kann sich für die richtige Behandlung in der jeweiligen Praxis entscheiden. Nicht immer ist dabei die Kommunikation über die hauseigene Webseite der Königsweg. Oft wird der Patient sich die Internetseite einer Praxis nur einmal anschauen, und zwar dann, wenn er sich zum ersten Mal für eine Behandlung dort entscheidet. Ist er dann zufrieden, wird er zwar wiederkommen, sich aber nicht weiter über interessanten Zusatzbehandlungen informieren – das haben Statistiken und Patientenbefragungen gezeigt.


Darüber hinaus gilt: Der Patient wird in der Praxis nur nach Leistungen fragen, die er auch kennt. Und: Wenn der Patient den Arzt von sich aus beispielsweise auf Veneers anspricht, ist die Beratungs- und Verkaufssituation deutlich einfacher, als wenn der Arzt auf den Patienten zugehen muss. Denn gerade dieses aktive „Verkaufen“ bereitet vielen Ärzten Probleme, da sie sich dem Patienten nicht als Verkäufer aufdrängen, sondern als medizinischer Berater zur Seite stehen wollen. So ist es oft hilfreich, den Patienten schon im Voraus über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, sodass er sich über diese schon zu Hause Gedanken machen kann.
Printprodukte bieten dabei eine effektive Lösung, um solche Impulse beim Leser auszulösen. Bestandspatienten können durch Magazine informiert werden, die ihnen beim Praxisbesuch mitgegeben werden. So bleiben sie auf dem neuesten Stand, auch wenn sie nicht regelmäßig die Praxiswebseite ansteuern. „Gute Zähne schönes Leben“ (www.gzsl.de) ist ein Printmedium, dass speziell auf die Kommunikation von Zahnarztpraxen mit ihren Patienten zugeschnitten ist. Es erscheint halbjährig und wird für jede Praxis individuell erstellt und ist inhaltlich genau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt.

 

Vorteile eines Printmediums bei der Patienteninformation

Zunächst werden, wie schon gesagt, mit einem Patientenmagazin auch passive Patienten erreicht, die sich nicht regelmäßig über die Praxis-Webseite informieren. Sie können so aktiv auf die zahnmedizinischen Leistungen aufmerksam gemacht werden. Solche Patienten wissen andernfalls oft gar nichts von bestimmten Behandlungsmöglichkeiten, obwohl sie in ihrem Fall möglicherweise eine sinnvolle Alternative darstellen.
Bilder wecken das Interesse der Patienten an bestimmten Themengebieten. Die Patienten bleiben bei einem bestimmten Bild hängen und lesen einen Text zu einer bestimmten Behandlungsmethode, die sie noch nicht kennen. Im Idealfall stellen sie dadurch fest, dass eine solche Behandlung für sie infrage kommt. Durch Wiederholungen können außerdem Themen, die dem Zahnarzt am Herzen liegen, stärker in das Bewusstsein des Patienten gerückt werden. Eine Webseite ist eher statisch; in einem Magazin dagegen kann ein Thema in leicht abgewandelter Form mehrfach behandelt und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.
Das gedruckte Wort ist für viele vertrauenerweckender als das World Wide Web. In Zeiten von Fake News und Facebook wird von vielen die Glaubwürdigkeit von Internetseiten zunehmend angezweifelt. Zusätzlich zeigen Untersuchungen*, dass Menschen gedruckte Informationen anders verarbeiten als jene, die über den Bildschirm aufgenommen werden. Gedruckte Botschaften werden aufmerksamer gelesen und bleiben länger im Gedächtnis. Ein Printmagazin schafft Vertrauen und eine Bindung zum Patienten: Man kann etwas mit nach Hause nehmen.

Das Patientenmagazin: Informativ und individualisierbar für jede Praxis

Das Patientenmagazin „Gute Zähne schönes Leben“ wird seit 12 Jahren von der Hamburger Agentur Torner Brand Media produziert. Dabei werden die Titelseite und die ersten drei Inhaltsseiten dafür genutzt, über die Behandler, die Praxis, die Schwerpunkte sowie über das Behandlungskonzept zu berichten. Durch eigene Bilder und Texte entsteht das individuelle Magazin für jede Praxis.
Schwerpunkte und Leistungen können außerdem auf Zusatzseiten weiter in das Magazin integriert werden. Die Agentur stellt zudem fertige Artikel zur Verfügung, zum Beispiel zu den Themen Implantologie, Cerec, PZR, Laser, Bleaching, digitales Röntgen, Wurzelbehandlung, Kieferorthopädie und vielem mehr. Auch diese Beiträge können auf Wunsch in Text und Bild angepasst werden.
Durch dieses Prinzip wird mit einem geringen Aufwand das gewünschte Ergebnis erzielt. Der Zeitaufwand für die Praxis liegt normalerweise bei unter zwei Stunden: Der Zahnarzt muss nur aus den unterschiedlichen Musterlayouts und -artikeln wählen, die Texte gegebenenfalls noch gegenlesen und das Ganze dann an die Agentur schicken. Als Ergebnis erhält er ein maßgeschneidertes Magazin für seine Praxis. Das Magazin ist selbstverständlich auch online abrufbar.

* Prof. Dr. Franco Rota, „Die Stärken von Print in der Marken und Unternehmenskommunikation“