Ab 1. Juli 2019: Mehr Leistungen für Kleinkinder mit Karies

20. Februar 2019

Ab dem 1. Juli 2019 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen für Kleinkinder bis zum 33. vollendeten Lebensmonat bis zu drei zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. Damit sollen Karieserkrankungen bei Kleinkindern, auch „Nuckelflaschenkaries“ genannt, vermieden werden. Die Leistungen beinhalten nicht nur die Untersuchung der Kinderzähne durch den Zahnarzt, sondern auch die Beratung der Eltern in frühkindlicher Mundhygiene inklusive Anleitung zur richtigen Zahnputztechnik, sowie eine halbjährliche Zahnschmelzhärtung mit Fluoridlack. So kann die Krankheit vermieden oder bereits im Frühstadium erkannt und eingedämmt werden. Ein richtiger und wichtiger Schritt: Denn von den kariösen Defekten, die im Einschulungsalter festgestellt werden, entsteht fast die Hälfte in den ersten drei Lebensjahren.

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Stiftung Warentest: Gute elektrische Zahnbürsten für wenig Geld

5. Februar 2019

Für eine gute elektrische Zahnbürste muss man nicht viel Geld ausgeben. Dies zeigt die Stiftung Warentest, die in ihrer aktuellen „test“-Ausgabe (1/2009) 13 verschiedene Modelle untersucht hat. Dabei erhielten sowohl die günstigste Variante, die man bereits für 16 Euro aus dem Drogeriemarkt erhält, als auch das teuerste Modell für 220 Euro die Note „gut“. Insgesamt erhielten sechs Modelle die Gesamtnote „gut“, vier elektrische Zahnbürsten waren „befriedigend“ und zwei „ausreichend“. Lediglich eine elektrische Zahnbürste wurde mit „mangelhaft“ bewertet – unter anderem wegen begrenzter Haltbarkeit.

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Neue Studie: Schützt Vollkorn vor Karies?

21. Januar 2019

Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Zumindest, wenn es um die Entstehung von Karies geht. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Forscher der Newcastle University in einer im „Journal of Dental Research“ veröffentlichten Studie. Demnach sind Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten weniger schädlich für die Zahngesundheit als solche aus industriell hergestellten Lebensmitteln. Dabei handelt es sich um Produkte, denen künstlich Zucker zugesetzt wurde, wie zum Beispiel Kartoffelchips, Brezeln oder Toastbrot. Laut der Studie werden diese „raffinierten“ Kohlenhydrate aus diesen Speisen bereits beim Kauen durch den Speichel in Zucker aufgespalten – und damit zu einer erhöhten Kariesgefahr. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Studie in Auftrag gab, empfiehlt, maximal 10% der täglichen Kalorienzufuhr mit zugesetztem Zucker zu decken.

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Erst Zahnseide – dann Zahnbürste?

5. Januar 2019

Wer auf seine Mundhygiene achtet und seine Zahngesundheit erhalten möchte, der muss neben der Zahnbürste auch zur Zahnseide greifen – das ist längst bekannt und wissenschaftlich erwiesen. Iranische Wissenschaftler der Mashhad University of Medical Sciences fanden jedoch neuerdings heraus, dass dabei auch die Reihenfolge eine wichtige Rolle spielt: Nach der im „Journal of Periodontology“ veröffentlichten Studie ist es effektiver, wenn die Zahnzwischenräume zuerst mit einer Zahnseide gereinigt und dann die Zähne mit einer Zahnbürste (und Zahnpaste) geputzt werden. So ist die Fluoridkonzentration höher und der Plaque deutlich reduzierter, als wenn zuerst geputzt und dann mit Zahnseide gereinigt wird.

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Gemeinsamer Ursprung: Haihaut und Zähne

20. Dezember 2018

Auf der Suche nach dem Ursprung unserer Zähne haben Forscher der University of Cambridge einer alten, zunächst widerlegt geglaubten Theorie nun neuen Schwung gegeben. Sie fanden heraus, dass die Zähne aller Wirbeltiere, zu denen auch Säugetiere wie wir Menschen gehören, aus den gleichen Zellen entstanden sind wie die Placoidschuppen auf der Haut von Knorpelfischen wie Haien und Rochen. Die Wissenschaftler vermuten, dass sowohl diese Schuppen, als auch unsere heutigen Zähne ihren Entstehungsursprung in der Panzerung von Wirbeltieren haben. Placoidschuppen weisen eine hohe Ähnlichkeit zu Zähnen auf. So haben sie nicht nur die Form kleiner Reißzähne, sondern sind auch aus dem gleichen Material wie unser Zahnschmelz geformt: Dentin.

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Neue Studie: Mundflora wird vom Zuckerkonsum beeinflusst

5. Dezember 2018

Die Mundflora ist offenbar deutlich anfälliger gegen Zucker als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine im Fachmagazin Scientific Reports erschienene Studie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Freiburger Forscher fanden dabei heraus, dass bereits der Konsum von 10 Gramm Zucker am Tag die Bakterienvielfalt im Mund reduziert und gleichzeitig das Wachstum kariesverursachender Bakterien beschleunigt. Laut Studienleiter Prof. Dr. Elmar Hellwig, Ärztlicher Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg, seien vor allem Bonbons oder Fruchtsäfte gefährlich, da der Zucker dabei lange im Mund bleibt. Bereits ein Glas Apfelsaft enthält etwa zehn Gramm Zucker. Die Menge an Zucker, die jeder Deutsche im Durchschnitt täglich konsumiert, ist mit 90 Gramm um ein vielfaches höher. Die Studie belegte erneut den vermuteten Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und dem Ausbruch von Karies – mit Weltweit etwa 2,4 Milliarden Erkrankten eine der häufigsten Zahnerkrankungen.

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